1. Mai: Aufruf zum Gewaltverzicht

Es ist in Kreuzberg zur lieben Tradition geworden, sich am ersten Mai von jeder Gewaltanwendung zu distanzieren.

Ich rufe daher zu einem umfassenden Gewaltverzicht auf, auch über den ersten Mai hinaus.

Verzicht auf Zwangsräumungen: Beteiligen Sie sich nicht an Zwangsräumungen, verzichten Sie darauf, Zwangsräumungen anzuordnen oder durchzuführen.

Verzicht auf Abschiebungen: Beteiligen Sie sich nicht an Abschiebungen, führen Sie keine Abschiebungen durch, ordnen Sie keine Abschiebungen an.

Verzicht auf strukturelle Gewalt im Jobcenter und in allen Verwaltungen: Drohen Sie nicht mit Sanktionen und anderen Schikanen, sanktionieren Sie nicht, schikanieren Sie nicht. Verzichten Sie darauf, zustehende Leistungen zu verweigern oder zu verzögern. Sie haben keine Menschen zu verwalten, sondern staatliche Leistungen und Papierkram. Verzichten Sie auf alle Übergriffe, die diese Grenze verletzen.

Verzicht auf Polizeiausschreitungen: Auch die Polizei ist zum Gewaltverzicht aufgerufen.

Dankeschön.

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